Erfolgreich zertifiziert: BSI BCM-Praktiker

Business Continuity Management – Fachbereiche in der Verantwortung

Erfolgreicher Abschluss der BSI BCM-Praktiker-Zertifizierung

Im Juli 2025 habe ich die Zertifizierung zum BSI BCM-Praktiker erfolgreich abgeschlossen. Die Qualifikation basiert auf dem Curriculum des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und vermittelt praxisorientiertes Know-how zur strukturierten Etablierung und Weiterentwicklung eines Business Continuity Management Systems (BCMS).


Zielsetzung des BCM

Business Continuity Management (BCM) verfolgt das Ziel, die Widerstandsfähigkeit einer Organisation gegenüber gravierenden Störungen sicherzustellen. Es geht nicht nur um IT-Ausfälle – sondern um die ganzheitliche Betrachtung geschäftskritischer Prozesse, deren Abhängigkeiten und Wiederanlaufstrategien.

Ein funktionierendes BCM stellt sicher, dass Verantwortlichkeiten, Kommunikationswege und Notfallmaßnahmen im Vorfeld definiert, dokumentiert und regelmäßig getestet werden. Dies ist insbesondere für Fachbereiche von Bedeutung, da sie im Ernstfall nicht auf Ad-hoc-Unterstützung durch die IT angewiesen sein dürfen, sondern eigenständig handlungsfähig bleiben müssen.


Inhalte der Zertifizierung

Die Ausbildung zum BSI BCM-Praktiker umfasst unter anderem folgende Themenfelder:

  • Einführung in BCM und das Stufenmodell nach BSI 200-4
  • Regulatorische und normative Grundlagen (u. a. ISO 22301, KRITIS, DORA)
  • Aufbau und Befähigung einer Besonderen Aufbauorganisation (BAO)
  • Durchführung von Business Impact Analysen (BIA) inkl. Vorfilterung
  • Risikoanalyse und Ableitung geeigneter Notfallstrategien
  • Erstellung und Pflege von Geschäftsfortführungsplänen (GFPs)Wiederanlaufplänen (WAPs) und Wiederherstellungsplänen (WHPs)
  • Planung und Durchführung von Tests, Übungen und Wirksamkeitskontrollen
  • Definition und Bewertung von BCM-Kennzahlen

Relevanz für Kundenorganisationen

Die Inhalte der Zertifizierung ermöglichen es mir, Kunden bei der systematischen Einführung, Bewertung und Optimierung von BCM-Strukturen zu unterstützen. Dabei liegt der Fokus nicht auf theoretischen Modellen, sondern auf der pragmatischen Umsetzung im operativen Geschäft – mit klaren Verantwortlichkeiten, abgestimmten Abläufen und einem realistischen Maß an Dokumentation und Übung.

BCM ist kein IT-Projekt – es ist eine organisationsweite Führungsaufgabe, die insbesondere die Fachbereiche in die Pflicht nimmt. Nur wenn diese ihre Rolle im Notfall kennen und vorbereitet sind, kann ein BCMS seine Wirkung entfalten.


Sie möchten wissen, wie BCM in Ihrer Organisation verankert werden kann – oder ob bestehende Strukturen den aktuellen Anforderungen genügen?
Gerne stehe ich für einen fachlichen Austausch zur Verfügung.

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