AGENDA Update: HENRICHSEN SharePoint ECM Dialog bei MICROSOFT am 3.April

„Weichenstellung: Perspektiven des SharePoint Server in der Cloud Ära zwischen Markt, Meinungen und Roadmap-Fakten“

Die HENRICHSEN AG im Dialog mit Wolfgang Miedl (Computerwoche, sharepoint360.de) und Stephan Fasshauer (Produkt Marketing Manager SharePoint – Microsoft Deutschland).

Auf der SharePoint Conference in Las Vegas war der SharePoint Server On-Premises nur Nebendarsteller. Die Interpretation einiger Analysten und Branchenkenner in Richtung baldiges Auslaufen des On-Premises-Produkts könnte sich jedoch als vorschnell erweisen. Denn eine nähere Betrachtung liefert vielschichtige und vielleicht auch überraschende Perspektiven für das Erfolgsprodukt.

Aufgrund der Nachfrage nun mehr Plätze durch einen Raumwechsel vorhanden.

Für Endanwender geht es hier zur Anmeldung: http://www.henrichsen.de/de/events/view/SharePoint-Dialog

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SharePoint Konferenz 2014 – meine 365 Cent

Bevor es ab nach Hause geht noch meine „365-Cent“ zur  SharePoint Konferenz 2014.

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Es wurde sehr gut aufgezeigt, dass die Unternehmen nun eine geniale Gelegenheit haben, ihre Produktivität und Effizienz weiter zu erhöhen. Ebenfalls Bill Clinton als Gast Keynote Speaker geht auf diesen wichtigen Punkt ein und fordert die Unternehmen auf, sich über diese technologischen Möglichkeiten  Gedanken zu machen und vor allem optimiert einzusetzen.

Adam Pisoni (YAMMER CTO und Co-Founder) bringt es ebenfalls auf den Punkt:

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„Companies build to Share“

Ebenfalls die Aussage, dass nur 10% der Anwender mit den richtigen Informationen Arbeiten bestätigte mich.  Emotional überzeugte dieser, wie Unternehmen dies verhindern können, und bestätigt unsere Kundengespräche und deren Herausforderung dies zu eliminieren durch proaktive Bereitstellung von Informationen.

Der Hauptfokus der Microsoftstrategie ist weiterhin: Cloud, Big Data, Mobile und Social

In beeindruckenden Demos wurde dies unter Beweist gestellt und unter dem Codenamen „Oslo“ wird ein tolles Informationsdashboard „Office Graph“ kommen. http://blogs.office.com/2014/03/03/technology-is-enabling-new-ways-of-working/

Was mich somit besonders zuversichtlich stimmt, und sich mit der HENRICHSEN Informationslogistik Pionierarbeit 100% deckt, ist die geplante Informationsaufbereitung innerhalb des Microsoft Ecosystems (YAMMER, Lync, Exchange, SharePoint, DYNAMICS ). Auch die Anbindung von externen Systemen ist angekündigt.  Dies wird uns sicherlich sehr unterstützen in der Geschäftsprozessoptimierung und dem Ausbau unserer ILC Suite (Information Logistic Center). www.ilc-suite.de

Eine Mischung aus den MICROSOFT Produktportfolio als Technologie Stack,  plus unsere Prozessberatung inkl. Third Party Software wird eine weitere deutliche Wertschöpfungssteigerung für Unternehmen aufzeigen können.  Denn nicht nur die internen Informationen sind wichtig, auch die externen die wir perfekt beherrschen.

Auch unsere SAP Kunden werden in Zukunft optimierter mit  SharePoint eine „Dual Vendor“ Strategie umsetzen können, SAP Netweaver Gateway Productivity Accelerator (GWPAM)  ist als Alternative zu DUET besonderes im Mittelstand hochinteressant. An diesem Thema bleibe ich dran!http://scn.sap.com/community/interoperability-microsoft/blog/2013/10/21/introducing-sap-netweaver-gateway-productivity-accelerator-for-microsoft

SPC309_The Power of Two_ Bringing Microsoft and SAP Closer Together

 „Cloud Comes First“. AIIM bringt es auf den Punkt.

Die Entwicklungen werden in der Zukunft überwiegend  zuerst in der Cloud Version umgesetzt. Dann folgt die onPremise Plattform.

John Mancini von der AIIM kam hier endlich zurück zur Realität was die CLOUD Pläne betrifft der Unternehmen:

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Hier werden wir in Zukunft überwiegend Hybride Umgebungen vorfinden und dementsprechend Beratung anbieten.

Am 3.April werde ich all diese Themen in einer ausführlichen Session anbieten zusammen mit Microsoft und der 1stquad.

Hier geht es zur Anmeldung:

3.April HENRICHSEN SharePoint ECM Dialog bei MICROSOFT

http://www.henrichsen.de/de/events/view/SharePoint-Dialog

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Fotos: Florian Laumer, privat

Einladung zum exklusiven ECM SharePoint-Dialog bei MICROSOFT

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Einladung zum exklusiven ECM SharePoint-Dialog bei MICROSOFT

Anfang März findet in Las Vegas der größte SharePoint-Event der Welt statt. Veranstalter ist niemand geringerer als der Hersteller Microsoft selbst. Wer live dabei ist, erfährt als Allererster, welch einzigartige Neuerungen SharePoint für uns demnächst bereithält. Wie Prozesse noch weiter optimiert und die Wirtschaftlichkeit nochmals gesteigert werden kann.

Doch keine Sorge, Sie müssen nicht nach Las Vegas fliegen, um die neuesten Innovationen von SharePoint zu erleben. Ob Roadmap, aktuellste Funktionen oder Strategien – exklusiv für Sie bringen wir die Highlights der Las Vegas-Konferenz nach München. Gemeinsam mit MICROSOFT und unserem Partner „1stQuad Solutions“ starten wir am 03.April.2014 einen einzigartigen Dialog.

Seien auch Sie mit dabei und erfahren Sie auch, wie Sie …

  • eine SharePoint Farm optimal planen, aufbauen und betreiben.
  • durch Prozessmodellierung eine Geschäftsanwendung erstellen können.
  • DYNAMICS-Dokumente (NAV, AX und CRM) innerhalb SharePoint dank digitaler Akten optimal und hochintegriert revisionssicher managen.
  • Eingangsrechnungen auf Basis von SharePoint und NINTEX effizient verarbeiten.
  • von der gewinnbringenden Synergie zwischen SharePoint und SAP profitieren.
  • mit Lösungen für Vertragsmanagement, QM und HR Ihre Produktivität maßgeblich steigern.

Impulsvortrag von Stephan Fasshauer – Produkt Marketing Manager SharePoint (Microsoft Deutschland)

Nutzen Sie diese einmalige Chance und melden Sie sich jetzt an. Ich freue mich!

http://www.henrichsen.de/de/events/view/SharePoint-Dialog

Die Rote Pille oder die Blaue? Eine sehr wichtige Entscheidung!

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Weshalb sollte ein Interessent für ECM/EIM bei einem Systemintegrator kaufen und sich nicht direkt an den Hersteller wenden?

Mit dieser Frage werde ich öfter konfrontiert und hat auch was mit meinem Werdegang zu tun.  Denn ich kenne sehr gut beide Seiten (oder Pillen).

Die generelle Antwort lässt sich zwar nicht verallgemeinern, denn es kommt auf das jeweilige Vertriebskonzept des Herstellers an und der Ausrichtung des Systemintegrators.

Somit vorab: It depend´s … oder reicht doch ein Placebo?

Die Schlüsselszene aus „MATRIX“ kennt vermutlich jeder,  in der Neo durch Morpheus vor die Wahl zwischen einer blauen und einer roten Pille stellt.

Nimmt er die blaue Pille, kehrt er zurück in die heile „Traumwelt“, die die Matrix erstellt hat. Die rote Pille dagegen öffnet einem die Augen für die Welt, wie sie tatsächlich ist in der heutigen Marktwirtschaft.

Man kann somit die Frage auch anders stellen: Wo liegen ggf. die Mehrwerte eines Systemintegrators für Kunden?

Um diese Frage zu beantworten, sollte man sich zunächst überlegen, welche Entscheidungskriterien ein Kunde für eine derartige Investition ansetzt:

  • Welcher Anbieter versteht den Geschäftsprozess, d.h. die Aufgabenstellung am besten?
  • Welcher Anbieter hat die Expertise in dem derzeitig vom Kunden ausgeprägten Geschäftsprozess Optimierungspotentiale zu erkennen und entsprechende ganzheitliche Lösungsvorschläge zu unterbreiten?
  • Welcher Anbieter bewegt sich in der Branche, kennt die Spezialitäten und kann dies durch entsprechende Referenzen belegen?
  • Welcher Anbieter ist in der Lage, einen möglichst breiten Lösungsansatz zur Optimierung der Geschäftsprozesse zu designen und zu liefern?
  • Welcher Anbieter ermöglicht ein Höchstmaß an Flexibilität hinsichtlich der Nutzung und Bezahlung (Systemkauf, Leasing, Miete, Betrieb, etc.)?
  • Welcher Anbieter hält Produktivsysteme nach einem Projekt optimal am Laufen und sorgt für reibungslose Problemlösung im Fehlerfall?
  • Welcher Anbieter erkennt im laufenden Betrieb weitere Optimierungsbereiche und bietet entsprechende Lösungsansätze?

Geschäftsprozesskenntnisse und Referenzen

ECM Systemintegratoren bieten über lange Jahre erworbene und ständig verfeinerten Kenntnisse über Capturing, Dokumentenarchivierung, -verwaltung, ECM, Eingangsrechnungsbearbeitung, Qualitätsmanagement und Posteingangsprozesse über mehrere Rollen (Vertrieb, Presales, Consulting und Service) mit entsprechendem KnowHow an. Diese begleiten diese Erfahrung und Best Practise durch Veranstaltungen, Webinare und Workshops. Dieser Beratungsmehrwert ist oft nicht auf einzelne Personen beschränkt, sondern ist in jedem Geschäftsbereich breiter verfügbar. Beinahe zu jedem der genannten Geschäftsprozesse kann das Ergebnis dieses Know-hows über umgesetzte Referenzkunden und –projekte nachgewiesen werden.

Branchenkenntnisse

Systemintegratoren haben Erfahrungen in diversen Branchen: Energieversorger, Banken, Maschinenbau, Öffentliche Verwaltungen und viele mehr.

Ein Produkthersteller argumentiert meist immer auf Funktionslevel („Feature-Show“), die Systemintegratoren auf Prozess- oder Brancheneben.

Rolle des Systemintegrators

Als Systemintegrator – der die Basisprodukte (ECM, DMS, DRT, Scanner, etc.) selbst nicht herstellt – hat dieser die große Chance dem Kunden zu vermitteln, dass das Produkt- und Lösungsangebot stets am Markt gebenchmarkt wird, sodass die aus technischer und betriebswirtschaftlicher Sicht besten Komponenten evaluiert wurden. Damit haben die Kunden zusätzlich den Schutz, dass im Falle einer Herstellerproblematik, durch einen Systemintegrator problemlos Alternativen in die Gesamtlösung integriert werden können.

Angebotsbreite

Systemintegratoren versorgen die Kunden mit kompletten Lösungen, die zum einen aus verschiedenen Portfolioelementen bestehen, zum anderen über solide Projektierung auf die spezifischen Kunden-/Prozessanforderungen angepasst werden können. Damit erhält der Kunde weit mehr ist als ein einzelnes Produkt. Der Nutzen erschließt sich erst über die gesamte Prozessstrecke.

Portfolio-/Plattformstrategie und Unternehmensausrichtung

Sollte der Kunde im Laufe der Zeit, angetrieben durch Trends im Markt oder aus betriebsinternen Überlegungen heraus einen Wechsel der momentan genutzten Plattform wie SharePoint, SAP, IBM oder anderen ECM Suiten anstreben, muss er nicht den Hersteller wechseln. Auch die Herausforderung eines Mischbetriebs wie er beispielsweise bei Firmen mit größeren Muttergesellschaften vorkommt (z.B. zentraler Einsatz von SAP, dezentrale Nutzung von MS Dynamics NAV), kann oft von Systemintegratoren firmenweit angenommen werden.

Nutzungsmodelle

Durch die intensivierte und fokussierte Zusammenarbeit mit den ECM-Herstellern sind Systemintegratoren mittlerweile auch in der Lage, Kunden alternative Nutzungsmodelle anzubieten. Oft  beobachtet man im Zuge der „Cloud-Diskussion“ eine Zunahme an Anfragen, die auf ein „Hostingmodell“ abzielen, d.h. auf die Nutzung bestimmter Systeme und Teilsysteme, die nicht im eigenen Betrieb stehen. Hierzu sind neue Lizenzierungsmodelle, andere Preismodelle und Partner für die Bereitstellung entsprechender Dienstleistungen in den passenden Rechenzentren notwendig. All dies können Systemintegratoren  heute schon designen und für den Kunden positiv beantworten.

Integrationstiefe

Durch die Entwicklung und Einbindung eigener Produkte in die Gesamtlösung erreichen Systemintegratoren einen deutlich höheren Integrationsgrad. Diese sorgen dafür, dass die Kunden ihr führendes System bei der Nutzung nicht verlassen müssen und auch kein weiteres System öffnen müssen, wenn dessen Funktionalität benötigt. Die Anwender bewegen sich im bekannten Softwareumfeld, zusätzliche Schulungen entfallen weitgehend, die Arbeitsabläufe vereinfachen sich sichtbar.

Neo wählt die rote Pille und anschließend ist seine Umgebung alles andere als ein Ponyhof. Denn das, was ihm nun umgibt, ist die Realität.

Aber die Situation und Prozesse so zu sehen, wie sie sind, ist der beste Weg, sie jemals gewinnbringend zu optimieren.

Welche Pille wählen Sie?

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Speaker auf der PPEDV SharePoint Konferenz in München

Prozesse verstehen. Lösungen schaffen.

Gewinnbringende Geschäftsanwendungen auf Basis SharePoint realisieren.

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Von der Prozessmodellierung nach BPMN 2.0, zum Prozessdesign mit NINTEX und schaffen einer revisionssicheren SharePoint Geschäftsanwendung. Egal ob onPremise oder mit SharePoint online.

Erfahren Sie, wie der Unternehmenserfolg dadurch signifikant gesteigert werden kann!

Die Herausforderung der Unternehmen besteht darin, die Wertschöpfung des Unternehmens zu erhöhen und die Prozesse dementsprechend zu optimieren.

Intelligente Informationsbereitstellung (Informationslogistik/InfoLog) ist die Lösung.

SharePoint mit dem richtigen Lösungsframework erweitert ermöglicht eine schnelle Implementierung von Lösungen und LOB Applikationen wie NAV, AX und SAP.

Durch ein schnelles Prototyping und einem agilem Vorgehen in Projekten hat der Kunde somit schnell was zum Anfassen und einen POC.

Hohe Anpassbarkeit der entstandenen Lösungen ermöglicht eine schnelle Reaktion auf neue fachliche Anforderungen. Must Have!

http://www.sharepointkonferenz.de/agenda.aspx

Donnerstag 20.Februar ab 16 Uhr.

Warum noch in veraltete Technologie investieren, die keinerlei Zukunft bietet. Und was hat „Daft Punk“ damit zu tun?

SharePoint 2013 „share more, do more“. Seit Herbst 2012 für einen erlesenen Kreis verfügbar und zeitglich in Las Vegas von über 10.000 Teilnehmern und über 250 Partnern auf der weltweiten SharePoint Konferenz gefeiert. Nun, seit diesem Frühjahr für die Allgemeinheit verfügbar. Neben div. evolutionären Veränderungen und Optimierungen, unter anderem auch an der Lizenzierung – FAST Search ist nun vollständig  integriert, Social Funktionen erweitert im Vordergrund  (z.B. durch laufende Integration von YAMMER) , der Betrieb nun 100%ig in der Cloud, onPremise oder auch Hybrid möglich, Self Service BI und einem genialen App Konzept – somit steht einer vollumfänglichen Konsolidierung unterschiedlichster Lösungen nichts mehr im Wege.

Denn um in digitale Technologien investieren zu können, suchen viele CIOs nach immer effizienteren und kostengünstigeren Plattformen für den täglichen IT Betrieb. Diese sind auch bereit, Geld für neue und  wertschöpfende Technologien  auszugeben – nur sind sie nicht bereit, dies für alte IT auszugeben!

Die Möglichkeit, die immer größere Datenflut von internen und externen Informationen in mittelständischen Unternehmen zu beherrschen sowie Informationen für das tagtägliche Geschäft zu Finden und in einen Geschäfts relevanten Zusammenhang zu bringen, ist eine der Grundlegenden Herausforderungen.

Die Y-Generation braucht diese neuen Funktionen im Geschäftsalltag, um den Anforderungen gerecht zu werden und ihre Stärken (Geschwindigkeit und Vernetzung) ausspielen zu können. Intransparenz ist somit Out und der Wunsch nach konsolidierten Informationen ist mehr wie berechtigt.

Diese Soziale Revolution wird nach der digitalen Revolution im Geschäftsalltag Einzug halten – Emotionen (Like, Share, Follow, Reply, Badges… etc.) stärken das Unternehmen durch emotional mehr an die Firma gebundene Anwender und somit die gesamte Wertschöpfung des Unternehmens.

Genau diese Arbeitsweise der Zukunft gehört optimiert im Mittelstand durch intelligente Informationslogistik.  Die Anwender erhalten somit pro aktiv eine Informationsbereitstellung in Ihrer Rolle, Case-sensitiv, zur richtigen Zeit und am richtigen Endgerät.  Weg vom Suchen, hin zum Finden.

Und diese Hausaufgaben wurden mit SharePoint 2013 in Redmond erfolgreich gemacht, ebenfalls durch Microsoft Partner wie NINTEX, AvePoint  oder ecspand, um der SharePoint Plattform die notwendigen Erweiterungen zu ermöglichen, um auch Geschwindigkeit in dessen Ausbau erreichen zu können.

 

Somit möchte man nun glauben, dass es absolut kein Problem mehr ist, mittels SharePoint DIE optimale Informationsdrehscheibe im Unternehmen platzieren oder ausbauen zu können, und zwar für die innovative Generation Y und natürlich auch für die sicherheitsbewusste Babyboomer Generation die das heterogene Anwenderumfeld im Unternehmen bilden.

Doch neben der „Technologie“ SharePoint gehören deshalb noch folgende essentiellen Grundbausteine berücksichtigt, die ich persönlich das letzte Jahrzehnt in unterschiedlichsten Positionen erfahren durfte:

Unternehmensstrategie

Eine Informationslogistik Strategie basierend auf SharePoint, die nicht auf die Unternehmensstrategie ausgerichtet ist, dies ist ein Ding der Unmöglichkeit. Dies spiegelt sich ebenfalls im nächsten Schritt auf die Infrastruktur wieder, um nach dem Motto „Think Big – Start Small“ vorgehen zu können. Deshalb sollte man sich gleich am Anfang folgende Fragen konkret gegenüberstellen, um wirklich zielgerichtet und strategisch durchdacht vorzugehen.

Welche Unternehmerischen Ziele sollen die nächsten Jahre erreicht werden? Was sind die Wertschöpfungsprozesse des Unternehmens? Welche bisher ungelösten Anforderungen gibt es bereits aus den Fachbereichen? Wie schafft man es durch die SharePoint Technologie und all den Möglichkeiten dadurch Wettbewerbsfähiger zu sein? Sehr interessant ist die Tendenz, dass sich viele Unternehmen mittels SharePoint nach außen öffnen und so auch externen an dieser Technologie teilhaben lassen um gemeinsam schneller zu agieren.

Nach diesen Top- Down Ansatz kann man an diesen grundlegenden Werten festhalten:

  • Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft
  • Förderung der Kommunikation und Festigung der Mitarbeiterbindung
  • Informationen verteilen und pro aktiv finden
  • Effizienz der Zusammenarbeit steigern
  • Nutzen des Potenzials einer durchgängigen Informationslogistik

 

Setzt man nun den SharePoint Fokus zusätzlich mehr auf EIM:

Dazu sind dann bewährte Produkte und vor allem Erfahrung gefragt, die im Vorfeld die strukturierten und unstrukturierte Informationen richtig aufbereiten und in den SharePoint als zentrales Repository Importieren.

Hier ist es wichtig, jemanden zu haben, der diese technologischen vorgelagerten Produkte (Scanning, Belegerkennung, ERP-Integration in SAP und DYNAMICS, ERP-nahe Verarbeitungsstrecken wie Invoice und BANF, Filesystem, Formatkonverter, etc.) einwandfrei beherrscht und auch die Beratung leisten kann.  SharePoint können viele, doch auch das technologische Drumherum gehört dazu!

Je konkreter diese Unternehmensstrategie definiert ist und je genauer die Dokumenten- und Prozessanalyse, desto exakter lassen sich die Arbeitspakete definieren. Diese Informationslogistik Strategie auf SharePoint ist als laufender Prozess zu verstehen.

SharePoint Infrastruktur

Auf SharePoint zu setzen ist mehr als eine Infrastruktur-Entscheidung, wenn Unternehmen das Konsolidierungs- und Ausbaupotenzial erkennen. Die Unternehmen treffen eine Plattformentscheidung für die Informationslogistik  der nächsten Jahre und tragen der starken Durchdringung der Office-Plattform an den Clients damit Rechnung.

Somit gehört zu Beginn eine SharePoint Infrastruktur auf eine Solide Basis. Dazu ist eine detaillierte Planung Pflicht, um das „Beast“ SharePoint auch in das richtige Gehege zu setzen. Darin sind die aktuellen IT Rahmenbedingungen, die fachlichen und technischen Anforderungen aufzunehmen.  Ein Test-, Entwicklung- und Produktivumgebung ist für zukünftige Szenarien sehr vom Vorteil, um die Abhängigkeit und Qualität ausführlich zu evaluieren. Kapazitätsplanung, Berechtigungen, Authentifizierung, Lastverteilung und vor allem Backup sind detailliert zu planen.

Bei bestehenden Installationen immer sehr interessant , ob die SharePoint Farm auch auf für die zukünftigen Szenarien ausbaufähig ist. Wie sieht die bestehende Infrastruktur seitens der Topologie aus? Wurde diese nur rudimentär aufgesetzt und „läuft“ mittels Setup.exe, oder wirklich nach Best Practice eines Infrastruktur Spezialisten im Advanced Modus? Der SharePoint Healthcheck kann hier sehr interessante Informationen preisgeben (ist z.B. die SharePoint URL gleich der Servername, besser nicht). Sind wichtige Ausbaustufen noch umsetzbar und wurden bereits alle Anwender darauf abgebildet?  Hier gibt es jede Menge Fallstricke, die durch Erfahrung zu verhindern sind. Denn das SharePoint z.B. nicht performant sei ist ein hartnäckiges Gerücht, mit etwas RAM für den SQL kann man sehr viel erreichen.

Projektmanagement und Kommunikation

Wie schon bei der Unternehmensstrategie ist es essentiell, dass hier auch die Geschäftsführung mittels  „Top Down“  diese Strategie mitträgt und dementsprechend auch nach intern promotet und aktives Projekt- Marketing betreibt.

Nicht zu vergessen ist natürlich die rasche Einbringung der Anwender, um diese bereits in den ersten Entscheidungsphasen mit zu involvieren bevor der Flur Funk die Runde macht. So ist die Unternehmenskultur schon als sehr wichtiger Bestandteil mit an Bord (Betriebsrat nicht vergessen!).  Hierzu ist es zwingend notwendig, gute Projektleiter, die das notwendige interne Standing besitzen und erfahrene Lösungsarchitekten einzusetzen mit den benötigten Skills.

 

Die richtige Einführungsstrategie: Begeisterte Mitarbeiter machen Werbung für Innovationen.

Fast in jeder Fachabteilung gibt es jemanden, der sich für die Technologie begeistern lässt und der dadurch gesteigerten Produktivität.

Das bedeutet nicht, dass die Administration komplett dezentralisiert wird  und jede Abteilung  ihre eigenen Dinge entwickelt und schon gar nicht programmiert. SharePoint würde dies sogar ermöglichen.

Vielmehr hat es sich bewährt, die Potenziale in einem Unternehmen zu erarbeiten und dann in die richtigen Hände für die Verteilung der internen Botschaft zu legen. Mit etwas Technik-Affinität sind engagierte Mitarbeiter dann auch die Richtigen, um die SharePoint-Anwendung als KeyUser weiter zu entwickeln und voran zu treiben.

Ebenfalls essentiell , dass die SharePoint Strategie dauerhaft von einem festen Team  fachlich und technisch betreut wird, um zukünftige Erweiterungen  unter idealer Berücksichtigung  implementieren zu können.

Dadurch hat man irgendwann den berühmten Selbstläufer. Die User akzeptieren und nutzen die SharePoint-Umgebung, erkennen selbst Unternehmerische Verbesserung-Potenziale und haben weniger Angst oder Bedenken, wenn dann ein wirklich „dickes“ Thema wie z.B. EIM auf SharePoint-Basis angegangen wird.

 

Denn SharePoint und Revisionssicherheit ist natürlich möglich! Ein Gerücht, das beseitigt gehört.

Dazu gibt es schon div. Zertifizierungen von bekannten Wirtschaftsprüfern und auch nach IDW PS880.

Ebenso die vielfachen Migrationen von traditionellen ECM Suites nach SharePoint sollten hier keine Frage mehr offen lassen. Durch den beschränkten Anwenderkreis wurden hier die klassischen ECM Systeme nicht weiter ausgebaut. Oder zumindest die komplette Prozessschicht mittels SharePoint realisiert,  und das bestehende Archiv dient weiterhin als revisionssicheres Backend.

Nicht zu vergessen ist eine einheitliche Information Gouvernance, diese gehört glasklar definiert,  zusätzlich ein internes Kontrollsystem bezüglich der individuellen Compliance Anforderungen.

 

SharePoint Prozesse und Produkte

Für die Wertschöpfung eines Unternehmens sind effiziente und effektive Geschäftsprozesse unerlässlich.

Schlanke und transparente Prozesse auf Basis SharePoint  sorgen für Kosteneinsparungen, deutliche Effizienzsteigerungen und gewährleisten so die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen.

Um hier einen schnellen Erfolg erzielen zu können, kann mittlerweile im SharePoint Umfeld auf standardisierte Lösungen und Geschäftsanwendungen gesetzt werden. So macht es natürlich Sinn,  genau auf diese  zurückzugreifen. Um z.B. komplexe Workflows und (Mobile)-Formulare schnell und einfach zu Designen, bietet sich NINTEX als Drittanbieter an. Die vorausgehende Modellierung innerhalb SharePoint, mittels Prozessportal, bietet SIGNAVO an um wirklich alle beteiligten am Prozess teilhaben zu lassen.   Dazu gehört natürlich ein breiter Erfahrungsschatz in der Beratung im Rechnungseingangs-, Posteingangs-, Bestell- oder  in HR-Prozessen.

Sind dazu noch solide Geschäftsanwendungen benötigt wie Vertragsmanagement, Eingangsrechnungsbearbeitung, Qualitätsmanagement  oder Personalakte, gibt es von der Produktlinie „ecspand“ bewährte Lösungen.  Diese sind schnell installiert mittels Templates  und Wizzards und bieten im Standard ein sehr umfangreiches Set an Fachspezifischen Funktionen.

Auch individuelle Anwendungen auf den Fachbereich zugeschnitten, können durch Frameworks sehr schnell umgesetzt werden, ohne gleich in die individuelle Programmierung einsteigen zu müssen.

Warum das Rad also immer neu erfinden? Profitieren Sie vom geballten Knowhow von praxiserprobten, schnellen und doch individuell einsetzbaren Lösungen. Schließlich soll doch mehr Zeit in die Prozesse und Wertschöpfung gesteckt werden, statt Quellcode zu generieren.

 

FAZIT:

Mit SharePoint verhält es sich ähnlich wie mit dem aktuellen Album von „Daft Punk“.

Mit prominenter menschlicher Hilfe haben diese ihr neues Album aufgenommen und tanzbare Musik endlich wieder anspruchsvoll gemacht. Setzen Sie ebenfalls den Menschen, seine Prozesse und Wertschöpfung in den Mittelpunkt,  anstatt  nur Technologie. „Get Lucky“ eben.

 

Vorträge auf der DMS EXPO 2013

http://www.dokmagazin.de/termine

Mittwoch, 25. September 2013:
Potenziale von SharePoint 2013 als Collaboration-Plattform

13.30 – 14.00 Uhr:
Dr. Joachim Hartmann, PROJECT CONSULT GmbH: Begrüßung, SharePoint 2013 – Records Management & Governance

14.00- 14.30 Uhr:
Keynote Thomas Landgraf, Microsoft GmbH: Die moderne Art der Zusammenarbeit mit SharePoint 2013 & Yammer

14.30 – 14.50 Uhr:
Florian Laumer und Martin Gubo, Henrichsen AG: Informationslogistik & Lösungen mit SharePoint

14.50 – 15.10 Uhr:
Josef Gemeri, d.velop international GmbH: SharePoint als Standard für UnternehmensInformation

15.10 – 15.30 Uhr:
Dr. Uwe Crenze, interface projects GmbH: Enterprise Search TROTZ SharePoint

15.30 – 15.50 Uhr:
Andreas Knauer, dataone GmbH: WCM – SharePoint als Redaktionssystem

15.50 – 16.10 Uhr:
Anja Wittenberger, Communardo Software GmbH: Social Collaboration integriert in Arbeitsalltag und Infrastruktur

16.10 – 16.30 Uhr:
Dr. Julian Bahrs, IPI GmbH: Wissensmanagement mit SharePoint

16.30 – 18.00 Uhr:
Diskussionsrunde mit allen Speakern + Prof Dr. A. Hitzges: Social Buisness mit SharePoint – in der Praxis realisierbar?, Moderation: Dr. Ulrich Kampffmeyer