Die Komplexität der Cyber-Risiken


Diese Übersicht soll das Bewusstsein für die Vielfalt und Komplexität der Cyber-Risiken schärfen und uns dazu anregen, proaktive Schritte zur Sicherung unserer digitalen Welt zu unternehmen. Es ist entscheidend, wachsam und gut informiert zu bleiben, um diese Herausforderungen zu meistern. Lasst uns gemeinsam in einer sicheren digitalen Zukunft voranschreiten.

Cyber Theft:

  • Unauthorized Access: Zugang zu Systemen oder Daten ohne Erlaubnis.
  • Phishing and Social Engineering: Überlistung von Personen, um sensible Informationen zu enthüllen.
  • Ransomware Attacks: Malware, die Daten sperrt, bis Lösegeld gezahlt wird.
  • Data Breaches: Unbefugter Zugang oder Preisgabe sensibler Daten.
  • Online Fraud: Betrügerische Methoden, um online Geld oder Informationen zu ergaunern.
  • Cyber Espionage: Cyberspionage gegen Individuen, Unternehmen oder Regierungen.

Email Attack:

  • Phishing: Versenden von betrügerischen E-Mails zur Informationsgewinnung.
  • Spear Phishing: Gezielte Phishing-Angriffe auf bestimmte Personen oder Firmen.
  • Business Email Compromise (BEC): Betrügerische E-Mails, die sich als Firmenleitung oder Geschäftspartner ausgeben.
  • Malware Distribution: Verbreitung schädlicher Software über E-Mails.
  • Email Spoofing: Versenden von E-Mails unter gefälschter Absenderadresse.

Hacking:

  • Unauthorized Access: Illegaler Zugang zu Computern oder Netzwerken.
  • Malicious Intent: Absicht, Schaden zu verursachen oder Schwachstellen auszunutzen.
  • Cybersecurity Vulnerabilities: Sicherheitsschwächen, die ausgenutzt werden können.
  • Different Types of Hackers: Von ethischen Hackern bis zu Cyberkriminellen.
  • Data Breaches: Unbefugter Zugang und Enthüllung von Daten.
  • Legal Consequences: Rechtliche Folgen illegaler Hacking-Aktivitäten.

Malicious Code:

  • Infection and Propagation: Verbreitung schädlicher Software über Systeme.
  • Unauthorized Access: Zugang ohne Erlaubnis durch Schadsoftware.
  • Data Theft: Datendiebstahl mittels Schadsoftware.
  • Ransom Attacks: Daten oder Systeme sperren und Lösegeld fordern.
  • Botnets: Netzwerke infizierter Geräte für böswillige Zwecke.
  • Payloads and Exploits: Schädliche Inhalte der Malware und Ausnutzung von Sicherheitslücken.
  • Protection and Prevention: Schutzmaßnahmen gegen Schadcode.

Password Attack:

  • Brute Force Attacks: Erraten von Passwörtern durch Ausprobieren.
  • Dictionary Attacks: Einsatz von Passwortlisten zur Zugangsgewinnung.
  • Credential Stuffing: Verwendung gestohlener Anmeldedaten auf verschiedenen Websites.
  • Brute Force and Dictionary Attack Mitigation: Strategien gegen diese Angriffsarten.
  • Social Engineering: Manipulation von Personen zur Preisgabe von Passwörtern oder Sicherheitsinformationen.

Identity Theft:

  • Personal Information Theft: Diebstahl persönlicher Daten zur Identitätsübernahme.
  • Financial Fraud: Finanzieller Betrug unter fremder Identität.
  • Tax Identity Theft: Nutzung fremder Identität für betrügerische Steuererklärungen.
  • Medical Identity Theft: Erlangung medizinischer Leistungen oder Medikamente unter falscher Identität.
  • Criminal Activity: Kriminelle Handlungen unter fremder Identität.
  • Prevention and Monitoring: Präventions- und Überwachungsstrategien.

Financial Crime:

  • Phishing and Social Engineering: Täuschung zur Erlangung finanzieller Informationen.
  • Ransomware Attacks: Forderung von Lösegeld zur Freigabe gesperrter Daten.
  • Online Payment and Credit Card Fraud: Illegale Transaktionen mit gestohlenen Finanzdaten.
  • Insider Threats: Mitarbeiter, die ihren Zugang für kriminelle Zwecke missbrauchen.

Application Security:

  • Authentication and Authorization: Verifizierung von Benutzeridentitäten und Berechtigungen.
  • Input Validation: Sicherstellung, dass nur korrekte Daten von Anwendungen akzeptiert werden.
  • Data Encryption: Verschlüsselung von Daten zum Schutz ihrer Vertraulichkeit.
  • Session Management: Sicherung von Benutzersitzungen in Anwendungen.
  • Code Reviews and Static Analysis: Überprüfung des Codes auf Sicherheitslücken.
  • Patch Management: Regelmäßige Aktualisierung von Software zur Behebung von Sicherheitsproblemen.

Aktive APT-Gruppen in Deutschland

https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Unternehmen-und-Organisationen/Cyber-Sicherheitslage/Analysen-und-Prognosen/Threat-Intelligence/Aktive_APT-Gruppen/aktive-apt-gruppen_node.html

„APT“ steht für „Advanced Persistent Threat“. Dies ist ein Begriff, der in der Welt der Cyber-Sicherheit verwendet wird, um eine komplexe und zielgerichtete Art von Cyber-Angriff zu beschreiben.

  • Advanced (Fortgeschritten): APTs verwenden sehr ausgefeilte Methoden, um in Netzwerke einzudringen. Diese Techniken sind oft so raffiniert, dass sie herkömmliche Sicherheitsmaßnahmen umgehen können.
  • Persistent (Hartnäckig): Im Gegensatz zu anderen Arten von Cyber-Angriffen, die kurzfristig sind, bleiben APTs oft über längere Zeit in einem Netzwerk unentdeckt. Die Angreifer arbeiten kontinuierlich daran, ihre Anwesenheit im Netzwerk zu verbergen und dort zu verweilen, um Informationen zu sammeln oder Schaden anzurichten.
  • Threat (Bedrohung): APTs stellen eine ernsthafte Bedrohung dar, da sie spezifisch und zielgerichtet sind. Oftmals sind die Ziele solcher Angriffe große Organisationen, Unternehmen oder sogar Regierungen. Das Ziel kann es sein, sensible Informationen zu stehlen, wichtige Daten zu sabotieren oder Spionage zu betreiben.

Zusammengefasst sind APTs hochentwickelte, hartnäckige und zielgerichtete Cyber-Angriffe, die für Organisationen und Institutionen eine große Bedrohung darstellen können. Sie erfordern fortgeschrittene Sicherheitsstrategien und -maßnahmen, um erkannt und bekämpft zu werden.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat kürzlich wichtige Informationen zu Cyber-Angriffen und deren Urhebern veröffentlicht. Diese Aufstellung liefert wertvolle Einblicke in die Welt der Cyberkriminalität, die über rein finanziell motivierte Delikte hinausgeht und strategische Ziele verfolgt. Hier ist eine kurze Zusammenfassung der Hauptpunkte:

  • Nicht isolierte Ereignisse: Cyber-Angriffe zielen oft auf langfristige und strategische Ziele ab, ausgeführt von hartnäckigen Angreifergruppen.
  • Prägung der Bedrohungslage: Diese Gruppen sind ein wesentlicher Faktor in der Cyber-Bedrohungslandschaft. Ihre langfristigen Ziele machen die Bedrohungen verständlicher als zufällige opportunistische Angriffe.
  • Bessere Risikobewertung: Mit Kenntnissen über diese Gruppen können IT-Sicherheitsteams das Risikoprofil ihrer Unternehmen oder Institutionen effektiver bewerten.
  • Vorstellung der Angreifergruppen: Das BSI listet Gruppen auf, die in den letzten zwei Jahren in Deutschland oder Europa aktiv waren, inklusive ihrer Sektoren, Alias-Namen und besonderen Eigenschaften, die Detektion oder Vorfallsbereinigung beeinflussen.
  • Quellen der Liste: Zu den Quellen gehören Regierungsnetz-Detektionen, Vorfälle aus der BSI-Vorfallsbearbeitung und Meldungen von Partnern und Betroffenen.
  • Unvollständigkeit und Dunkelziffer: Die Liste ist nicht abschließend, teils wegen Vertraulichkeitsvereinbarungen und der professionellen Vorgehensweise der Angreifer.
  • Dynamische Anpassung: Die Liste wird regelmäßig aktualisiert, da sich die Ziele und Methoden der Angreifergruppen über die Zeit ändern können.

Diese Veröffentlichung des BSI stellt ein wichtiges Werkzeug für Fachleute im Bereich der IT-Sicherheit dar, um die aktuelle Cyber-Bedrohungslandschaft besser zu verstehen und sich entsprechend darauf vorzubereiten.

Die zehn Hauptbedrohungen im Cyberspace: Einblicke und Praxisbeispiele


Die zehn Hauptbedrohungen im Cyberspace: Einblicke und Praxisbeispiele

Cybersicherheit ist ein Thema, das uns alle betrifft. Im Folgenden möchte ich zehn wichtige Cyberbedrohungen vorstellen, sie näher erläutern und durch Praxisbeispiele veranschaulichen.

  1. Phishing-Angriffe: Bei Phishing werden E-Mails verwendet, die scheinbar von vertrauenswürdigen Quellen stammen, um sensible Daten wie Passwörter zu stehlen. Ein Beispiel: Eine E-Mail, die vorgibt, von Ihrer Bank zu sein und Sie auffordert, Ihre Kontodaten auf einer nachgemachten Website einzugeben.
  2. Ransomware: Eine Art von Malware, die Daten auf einem Gerät verschlüsselt und ein Lösegeld für die Entschlüsselung fordert. Ein bekanntes Beispiel ist der WannaCry-Ransomware-Angriff, der 2017 weltweit Computer infizierte.
  3. Denial-of-Service (DoS): Ziel ist es, Dienste wie Websites durch Überlastung unzugänglich zu machen. Ein praktisches Beispiel wäre der Angriff auf Dyn im Jahr 2016, der viele große Websites wie Twitter und Netflix lahmlegte.
  4. Man-in-the-Middle (MITM): Hier werden Daten während ihrer Übertragung abgefangen. Ein Beispiel ist das Abfangen unverschlüsselter WLAN-Verbindungen in öffentlichen Netzwerken, um Zugangsinformationen zu stehlen.
  5. SQL-Injection: Durch die Eingabe schädlichen Codes in Website-Formulare können Angreifer Zugriff auf die dahinterliegende Datenbank erlangen. Ein reales Beispiel ist der Angriff auf eine bekannte Einzelhandelskette, bei dem Millionen von Kundendaten entwendet wurden.
  6. Zero-Day-Exploits: Diese Angriffe nutzen bisher unbekannte Sicherheitslücken aus. Ein Beispiel ist der Stuxnet-Wurm, der spezifisch zur Sabotage iranischer Nuklearanlagen entwickelt wurde, bevor die Sicherheitslücke bekannt war.
  7. DNS-Spoofing: Hierbei werden Nutzer auf gefälschte Webseiten umgeleitet. Ein bekanntes Beispiel war der Angriff auf den brasilianischen Bankensektor, bei dem die DNS-Einträge einer ganzen Bank manipuliert wurden.
  8. Cross-Site Scripting (XSS): Hier werden Webseiten so manipuliert, dass sie schädlichen Code an die Nutzer ausliefern. Ein Beispiel ist eine Kommentarfunktion auf einer Website, die es erlaubt, schädlichen JavaScript-Code einzuschleusen.
  9. E-Mail-Spoofing: Hierbei wird die E-Mail-Adresse des Absenders gefälscht. Ein Beispiel hierfür ist der CEO-Betrug, bei dem Mitarbeiter E-Mails erhalten, die scheinbar vom Chef kommen und zur Überweisung von Geld auffordern.
  10. Drive-by-Downloads: Dabei wird Malware automatisch heruntergeladen, wenn eine infizierte Website besucht wird. Ein klassisches Beispiel sind infizierte Werbebanner auf legitimen Websites.

Diese zehn Bedrohungen zeigen, wie vielfältig und raffiniert Cyberangriffe sein können. Es ist daher essentiell, stets wachsam zu sein, regelmäßig Sicherheitsupdates durchzuführen und sich über aktuelle Gefahren zu informieren.

Bleiben Sie sicher und informiert!

Geopolitics Accelerates Need For Stronger Cyber Crisis Management

https://www.enisa.europa.eu/news/geopolitics-accelerates-need-for-stronger-cyber-crisis-management

Die European Union Agency for Cybersecurity (ENISA) hat kürzlich eine detaillierte Untersuchung über effektive Methoden im Umgang mit Cyberkrisen herausgebracht. Diese Publikation, veröffentlicht im Februar 2024, bietet tiefgreifende Einblicke in die Komplexität von Cyberkrisen und deren Bewältigung innerhalb der Europäischen Union. Der Bericht ist besonders relevant für Fachleute im Bereich der Cybersicherheit und ISO-Auditoren, da er eine gründliche Analyse der Definitionen, Strukturen und Schlüsselakteure im Bereich des operationellen Cyberkrisenmanagements liefert. Zudem stellt er bewährte Verfahren vor, die bereits in EU-Mitgliedstaaten erfolgreich umgesetzt werden.

Bewährte Verfahren im Management von Cyberkrisen

Die Studie identifiziert verschiedene bewährte Verfahren (Best Practices, BP), die auf die vier Hauptphasen des Krisenmanagements angewendet werden können: Prävention, Vorbereitung, Reaktion und Wiederherstellung. Diese sind von besonderer Bedeutung für ISO-Auditoren, da sie aufzeigen, wie organisationelle Strukturen und Prozesse gestärkt und Risiken minimiert werden können.

  1. Präventionsphase
    • BP #1: Einführung einer national anerkannten Definition von „Cyberkrise“, inklusive ihrer internationalen Dimensionen.
    • BP #2: Entwicklung und kontinuierliche Überprüfung spezifischer Informationssicherheitsstandards für den öffentlichen Sektor.
    • BP #3: Initiierung nationaler Präventionsprogramme, wie z.B. zentralisierte Maßnahmen gegen Distributed-Denial-of-Service-Angriffe (DDoS).
  2. Vorbereitungsphase
    • BP #4: Etablierung einer Governance-Struktur, Zuweisung spezifischer Fähigkeiten und Ernennung eines Krisenkoordinators.
    • BP #5: Sammlung und Analyse von Informationen über Schlüsselakteure und wichtige Ressourcen.
    • BP #6-12: Entwicklung von Kommunikationsstrategien, Rollenverteilungen, Eskalationskriterien und Risikobewertungsinstrumenten. Durchführung von Übungen und Schulungen zur Optimierung der Krisenreaktionsfähigkeit.
  3. Reaktionsphase
    • BP #13: Aktivierung privater, zertifizierter und vertrauenswürdiger Anbieter für technische Unterstützung.
    • BP #14: Bereitstellung einheitlicher und transparenter Kommunikationsleitlinien für die Krisenkommunikation.
  4. Wiederherstellungsphase
    • BP #15: Entwicklung und Implementierung von Geschäftswiederaufnahmeplänen.
    • BP #16: Einrichtung einer Feedback- und Lernplattform zur Ableitung von Verbesserungsvorschlägen.

Diese Praktiken sind darauf ausgerichtet, die Widerstandsfähigkeit der EU-Mitgliedstaaten gegen Cyberkrisen zu stärken und umfassen ganzheitliche, strategisch durchdachte und koordinierte Ansätze in allen Phasen des Krisenmanagements. Sie sind besonders für ISO-Auditoren von Bedeutung, da sie die Grundlage für eine umfassende Risikobewertung und -minderung im Bereich der Cybersicherheit bilden.


Warum auch kleine Unternehmen in Cybersecurity investieren sollten – 11 entscheidende Gründe

Viele kleine Unternehmen gehen davon aus, dass ihre Größe sie vor Cyberangriffen schützt. Die Wahrheit ist jedoch, dass jede Organisation, unabhängig von ihrer Größe, ein potentielles Ziel darstellt. Hier sind zehn überzeugende Gründe, warum auch kleine Unternehmen in Cybersecurity investieren sollten:

  1. Sensible Daten sind überall: Selbst kleine Unternehmen verarbeiten eine hohe Anzahl und speichern sensible Daten, die für Cyberkriminelle wertvoll sind. Dies umfasst nicht nur persönliche Informationen von Mitarbeitern und Kunden
  2. Steigende Bedrohungslage: Die Anzahl und Komplexität von Cyberangriffen nimmt stetig zu. Kleine Unternehmen sind oft weniger geschützt und daher ein leichteres Ziel.
  3. Reputationsschäden: Ein einziger Datenschutzvorfall kann das Vertrauen der Kunden ernsthaft untergraben und zu langfristigen Reputationsschäden führen.
  4. Finanzielle Folgen: Die finanziellen Auswirkungen eines Cyberangriffs können für kleine Unternehmen verheerend sein, einschließlich Kosten für Wiederherstellung, Bußgelder und entgangene Einnahmen.
  5. Compliance und gesetzliche Anforderungen: Viele Branchen unterliegen strengen Datenschutzbestimmungen. Nichtbeachtung kann zu schwerwiegenden rechtlichen und finanziellen Konsequenzen führen.
  6. Zunehmende Vernetzung: In der digitalen Ära sind Unternehmen stärker vernetzt. Ein schwaches Glied in der Sicherheitskette kann das gesamte Netzwerk gefährden.
  7. Mitarbeiter als Sicherheitsrisiko: Unwissende oder nachlässige Mitarbeiter können unbeabsichtigt Sicherheitslücken öffnen. Regelmäßige Schulungen und Bewusstseinsbildung sind entscheidend.
  8. Remote-Arbeit und mobile Geräte: Die Zunahme von Fernarbeit und der Einsatz von mobilen Geräten erweitern die Angriffsfläche und erfordern angepasste Sicherheitsstrategien.
  9. Notwendigkeit schneller Reaktionsfähigkeit: Im Falle eines Sicherheitsvorfalls ist die Fähigkeit, schnell zu reagieren, entscheidend, um Schäden zu minimieren.
  10. Langfristiger Geschäftserfolg: Investitionen in Cybersecurity sind eine Investition in die Zukunft und Nachhaltigkeit Ihres Unternehmens.
  11. Hohe Anzahl an sensiblen Anwendungen: Selbst kleine Unternehmen nutzen eine Vielzahl an Anwendungen, die sensible und geschäftsrelevante Daten enthalten. Die Sicherung dieser Systeme ist entscheidend für die Aufrechterhaltung des Geschäftsmodells.

Denken Sie daran, Cybersecurity ist keine einmalige Maßnahme, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Auch als kleines Unternehmen haben Sie viel zu schützen. Beginnen Sie noch heute, Ihre Cyber-Resilienz aufzubauen!

Die Wichtigkeit von Cybersecurity-Awarenesstrainings: Stärkung des menschlichen Schutzschilds


Angesichts der Häufigkeit von Cyberangriffen in der heutigen digitalen Ära ist die Bedeutung von Cybersecurity-Awarenesstrainings unbestreitbar. Unternehmen und Organisationen erkennen mehr und mehr, dass Technologie alleine nicht ausreicht, um ihre Daten und Systeme zu schützen. Eine entscheidende Rolle spielt dabei der menschliche Faktor bei der Abwehr von Cyberbedrohungen. In diesem Zusammenhang gewinnen professionelle Trainingsprogramme wie KnowBe4 an Bedeutung, da sie nicht nur das Bewusstsein schärfen, sondern auch praktische Fähigkeiten vermitteln.

1. Erkennung von Phishing-Versuchen Die meisten Cyberangriffe beginnen mit Phishing. Ein effektives Training lehrt Mitarbeiter, verdächtige E-Mails zu erkennen und richtig darauf zu reagieren.

2. Verständnis für die Bedeutung sicherer Passwörter Sichere Passwörter sind die erste Verteidigungslinie. Trainingsprogramme verdeutlichen, wie man starke Passwörter erstellt und sicher verwaltet.

3. Sensibilisierung für aktuelle Bedrohungen Cyberbedrohungen entwickeln sich ständig weiter. Regelmäßige Schulungen halten Mitarbeiter über die neuesten Risiken und Abwehrstrategien auf dem Laufenden.

4. Fördern einer Sicherheitskultur Awarenesstrainings tragen dazu bei, eine Kultur der Sicherheit im gesamten Unternehmen zu etablieren, in der Sicherheit als gemeinsame Verantwortung verstanden wird.

5. Einhaltung gesetzlicher Vorschriften Viele Branchen haben strenge Compliance-Vorgaben bezüglich Datenschutz und Informationssicherheit. Training hilft, diese Anforderungen zu erfüllen.

6. Vorbereitung auf Notfallsituationen Im Falle eines Sicherheitsvorfalls sind gut geschulte Mitarbeiter besser vorbereitet, schnell und effektiv zu reagieren.

7. Schutz sensibler Daten Durch Schulungen lernen Mitarbeiter, wie sie vertrauliche und sensible Informationen schützen können.

8. Vermeidung von Reputationsschäden Ein einziger Sicherheitsvorfall kann gravierende Auswirkungen auf die Reputation eines Unternehmens haben. Geschulte Mitarbeiter können dazu beitragen, solche Vorfälle zu verhindern.

Funktionen einer professionellen Software wie KnowBe4

  1. Interaktive Schulungsprogramme: Gamifizierte Lernmodule und interaktive Szenarien sorgen für ein engagierendes Lernerlebnis.
  2. Phishing-Simulationen: Regelmäßige, realistische Phishing-Tests helfen Mitarbeitern, ihr Wissen in die Praxis umzusetzen.
  3. Fortlaufende Risikobewertung: Die Software kann das Verhalten von Mitarbeitern analysieren und Bereiche mit Verbesserungsbedarf identifizieren.
  4. Berichterstattung und Analytics: Umfassende Berichte bieten Einblick in den Schulungserfolg und ermöglichen gezielte Verbesserungen.
  5. Benutzerfreundlichkeit und Skalierbarkeit: Eine intuitive Benutzeroberfläche und die Möglichkeit, das Training an verschiedene Unternehmensgrößen anzupassen, sind essentiell.

Cybersecurity-Awarenesstrainings sind kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Sie stellen sicher, dass jeder Mitarbeiter die Fähigkeiten und das Wissen hat, um als Teil des menschlichen Schutzschilds gegen Cyberbedrohungen zu fungieren. Investitionen in Programme wie KnowBe4 sind Investitionen in die Sicherheit und Zukunft eines Unternehmens.

Mittelstand und Cyber Security: Wo stehen wir und wie können wir uns schützen? 

In einer zunehmend digitalen Welt, in der Daten zur wertvollsten Währung geworden sind, stehen mittelständische Unternehmen vor der Herausforderung, ihre Cyber Security-Strategien zu überdenken und anzupassen. Wir bei PASSION4IT sind stets bemüht, unseren Kunden dabei zu helfen, Schritt zu halten und ihre Informationssicherheit vor den zahlreichen Bedrohungen zu erhöhen. 

In diesem Blogbeitrag werden wir beleuchten, wo der Mittelstand in puncto Cyber Security aktuell steht und welche Schritte Unternehmen durchführen sollten, um sich zu schützen.

Die deutsche Wirtschaft leidet jährlich unter einem Schaden von 206 Milliarden Euro aufgrund von Datendiebstahl, Spionage und Sabotage, wobei Russland und China als Hauptquellen für Angriffe hervorstechen. Aktuell fühlen sich 52 Prozent der Unternehmen durch Cyberattacken existenziell bedroht. Die Bedrohungslage bleibt hoch, und die Angriffe verlagern sich verstärkt in den digitalen Bereich. PhishingPasswortangriffe und Ransomware sind die häufigsten Angriffsmethoden. Cyberattacken sind für 72 Prozent des Gesamtschadens verantwortlich, und persönliche Daten, insbesondere von Kunden und Mitarbeitern, sind vermehrt im Fokus der Angreifer. Trotz der gestiegenen Investitionen in Cybersicherheit besteht weiterhin der Wunsch nach besserer Information und Zusammenarbeit mit Sicherheitsbehörden. Unternehmen erkennen zunehmend die Notwendigkeit, mehr in IT-Sicherheit zu investieren, um mit der digitalen Transformation Schritt zu halten.

Quelle: Organisierte Kriminalität greift verstärkt die deutsche Wirtschaft an | Presseinformation | Bitkom e. V.

Im aktuellen Stand der Cyber Security im Mittelstand sind einige wichtige Entwicklungen erkennbar. Zunächst ist die Sensibilisierung für Cyber Security in den letzten Jahren spürbar gestiegen, da Unternehmen zunehmend erkennen, dass sie nicht mehr unsichtbar vor Cyberangriffen sind. Dies hat zu einer Steigerung der Investitionen in die Sicherheit der IT-Infrastruktur geführt, was sich in wachsenden Budgets für Sicherheitsmaßnahmen widerspiegelt. Auch Cyberversicherungen werden immer mehr angefragt. Die zu erfüllenden Obligenheiten sind jedoch sehr hoch. Auch der Fachkräftemangel bleibt ein anhaltendes Problem, da viele mittelständische Unternehmen nach wie vor Schwierigkeiten haben, qualifizierte Cyber Security-Expert*innen zu finden.

Um dieser Herausforderung zu begegnen, sollten mittelständische Unternehmen bestimmte Schritte unternehmen. Zunächst ist die Durchführung einer gründlichen Risikobewertung unerlässlich, um die wichtigsten Bedrohungen zu identifizieren, wobei sowohl die technische Infrastruktur als auch das Verhalten der Mitarbeiter berücksichtigt werden sollten. Auf Grundlage dieser Bewertung sollten klare Sicherheitsrichtlinien entwickelt und umgesetzt werden, die auch das Verhalten der Mitarbeiter und den Umgang mit sensiblen Daten abdecken. Das Schärfen des Sicherheitsbewusstseins der Mitarbeiter durch Schulungen und Awareness-Programme ist entscheidend, um frühzeitig Angriffe zu erkennen und zu verhindern. Zudem sollten Unternehmen ihre Sicherheitsmaßnahmen regelmäßig überprüfen und aktualisieren (z.B. Backup- oder Patchkonzepte), um mit den sich ständig weiterentwickelnden Bedrohungen in der Cyberkriminalität Schritt zu halten. Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Erstellung eines umfassenden Notfallplans, der im Falle eines Angriffs sofort umgesetzt werden kann. Schließlich kann es sinnvoll sein, externe Cyber Security-Expert*innen hinzuzuziehen, um sicherzustellen, dass alle Risiken in einem 360 Grad Rundumblick erkannt und angemessen behandelt werden.

Fazit: Der Mittelstand hat erkannt, dass Cyber Security eine entscheidende Rolle für den zu erhaltenden Geschäftserfolg spielt. Unternehmen sollten jedoch nicht aufhören, in ihre Sicherheit zu investieren und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. 

Besonders durch kommende Gesetze wie die NIS2-Richtlinie (Network and Information Security Directive (EU) 2022/2555), sind Unternehmen aufgefordert und verpflichtet, die Informationssicherheit hinsichtlich Cyber Security nachweislich zu erhöhen.

Die Bedrohungen werden komplexer, aber mit der richtigen Strategie und einem bewussten Umgang mit Sicherheit können Mittelständler ihre Daten und ihr Geschäft erfolgreich schützen

Wenn Sie weitere Unterstützung oder Beratung in Sachen Cyber Security benötigen, stehen wir Ihnen seitens PASSION4IT gerne zur Verfügung. Gemeinsam können wir Ihr Unternehmen sicher in die digitale Zukunft führen.

🌏 Keynote bei Joinventure: KI und Cybersecurity im Fokus 🌟


🌟 Was hat Radsport mit Schweißtechnik in der Kombination KI und Cybersecurity zu tun? Radsportfans werden es erkennen 😎

💡 Persönliche Reflexion: Obwohl mein Erfahrungsschatz im Bereich des Schweißens begrenzt ist, gelang es mir, eine Brücke zwischen diesen Technologien und den Herausforderungen der Branche zu schlagen. 😎

Denn ich hatte kürzlich die Ehre, eine inspirierende Keynote vor dem beeindruckenden Beraternetzwerk Joinventure GmbH & COKG zu halten, das sich auf Schweißtechnik im Leichtbau spezialisiert hat.

🔍 Herausforderungen & Chancen: Angesichts des Fachkräftemangels in der Branche standen die digitale Transformation und Innovation, insbesondere die Anwendung von Künstlicher Intelligenz (KI), im Mittelpunkt meiner Präsentation. Mein Fokus lag dabei auf KI und Cybersecurity im Mittelstand – zwei entscheidende Themen, die in der heutigen Geschäftswelt von zentraler Bedeutung sind.

☠ Besonders das Thema NIS-2 stieß auf großes Interesse, da einige der anwesenden Hersteller bereits mit Spionage und Datenklau aus China und Cyberangriffen aus Russland konfrontiert waren. 😠

Ein besonderer Dank gilt Stefan Allmeier , der diese fantastische Gelegenheit ermöglicht hat. Es war nicht nur eine Gelegenheit, mein Wissen zu teilen, sondern auch viel von den Erfahrungen und Einsichten der Teilnehmer zu lernen.

🔒 Frisch zurück von einer umfassenden CISM-Schulung

🎓 Für diejenigen, die sich fragen, was CISM bedeutet: Certified Information Security Manager. Als Cybersecurity-Experte bedeutet der Erwerb dieser Fachkompetenzen einen bedeutenden Schritt, um umfassende Fähigkeiten im Bereich der Informationssicherheit zu erlangen, darunter:

🔒 Informationssicherheitsmanagement: Entwicklung, Umsetzung und Überwachung von Sicherheitsrichtlinien und -verfahren.
🔍 Risikomanagement: Identifikation, Bewertung und Behandlung von Sicherheitsrisiken für Organisationen.
🛡️ Sicherheitskontrollen: Implementierung und Überwachung von Sicherheitskontrollen und -maßnahmen zum Schutz von Informationen und Systemen.
🚨 Incident Management: Reaktion auf Sicherheitsvorfälle, Untersuchung und Wiederherstellung nach Sicherheitsverletzungen.
📜 Governance und Compliance: Einhaltung von Sicherheitsstandards, Gesetzen und Vorschriften sowie Sicherstellung angemessener Sicherheitspraktiken auf Managementebene.
🔄 Business Continuity Management: Planung und Umsetzung von Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs bei Störungen oder Katastrophen.
🔐 IT- und Sicherheitsrisikomanagement: Integration von Informationstechnologie mit Sicherheitszielen und -anforderungen zur Risikominderung.
📚 Sicherheitsbewusstsein und Schulung: Förderung von Sicherheitsbewusstsein und Schulung von Mitarbeitern zur Stärkung der Sicherheitskultur in der Organisation.

Bei PASSION4IT wissen wir um die Bedeutung der Cybersicherheitsbereitschaft. Unser Engagement für Cybersicherheit spiegelt sich in unserem umfassenden Portfolio wider, das Lösungen wie Cybersecurity-Checks, Ransomware-Checks, IT-Richtlinien, Maßnahmen für den Notfall, Business Continuity-Pläne, Awareness-Trainings und Managed Services bietet.

Wenn Sie die Verteidigung Ihrer Organisation stärken möchten oder Unterstützung bei der Navigation durch die Cybersicherheitslandschaft benötigen, zögern Sie nicht, sich zu melden.

🔄 Deja-vu in der Cyber Security: Erinnerungen an die GDPdU und Blick auf NIS2 🔄

Erinnern Sie sich noch an die Zeit der GDPdU, als „zertifizierte revisionssichere“ Archivsysteme als Allheilmittel verkauft wurden, obwohl die Notwendigkeit einer angemessenen Verfahrensdokumentation vertrieblich oft unerwähnt blieb?
Ähnlich verhält es sich heute mit der NIS2-Richtlinie. Hersteller, die bis zu 80%ige NIS2-Konformität ihrer Produkte versprechen und die Erfüllung der NIS2-Anforderungen in Aussicht stellen, lassen jedoch oft klare Informationen zu den konkreten Anforderungen vermissen – wobei sowohl die Unternehmensgröße als auch der Sektor entscheidend sind. ☝
❌ Zusätzlich wird seriös der Druck durch die Betonung möglicher Strafzahlungen bei Nichterfüllung erhöht. 🙄

Nach aktuellem Stand kann ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) mit einem risikobasierten Ansatz und der Einsatz verschiedener Technologien die Erfüllung der NIS2-Anforderungen unterstützen.

Hier sind nun die Schlüsselempfehlungen von PASSION4IT GmbH zur Umsetzung von NIS2, wobei Cyber Security selbstverständlich sein sollte und keine Gesetzesvorgabe 😉

➡ Bedeutung der NIS2 verstehen: Diese Richtlinie hat weitreichende Auswirkungen auf viele Sektoren und Unternehmen unterschiedlicher Größe und zielt auf ein verbessertes Cybersicherheitsniveau ab.
➡Risikobasierter Ansatz mit ISMS anwenden: Ein ISMS, das auf einem risikobasierten Ansatz basiert, kombiniert mit der neuesten Technologie, ist ein effektiver Weg, um die Anforderungen von NIS2 zu erfüllen.
➡Kosten-Nutzen-Analyse durchführen: Sicherstellen, dass Ihre Sicherheitsmaßnahmen wirtschaftlich und effektiv sind.
➡Ganzheitliche Sicherheitsstrategie implementieren: Berücksichtigen Sie sowohl physische als auch digitale Sicherheitsaspekte.
➡Engagement des Managements ist entscheidend: Die aktive Unterstützung und Überwachung durch das Führungsteam ist unerlässlich.
➡Wichtigkeit der Dokumentation: Eine genaue Dokumentation Ihrer Sicherheitsmaßnahmen ist für den Compliance-Nachweis unverzichtbar.
➡Sicherheit in der Lieferkette bewerten: Betrachten Sie externe Produkte und Dienstleistungen als Teil Ihres Risikomanagements.
➡Cyberhygiene und Mitarbeiterbildung fördern: Investieren Sie in Sensibilisierung und Schulung Ihrer Mitarbeiter.
❗ ❗Weitergabe von Anforderungen an die Lieferkette beachten: Es ist wahrscheinlich, dass NIS2-betroffene Kunden die Richtlinien und deren Anforderungen an ihre (kleineren) Lieferanten weitergeben, um die Sicherheit der gesamten Lieferkette zu gewährleisten.